Keys to Friendship –
Samstag, den 03.März, 20.00 Uhr im Tollhaus.

Freikarten für interessierte geflüchtete Menschen,
(e-mail :britta.velhagen@tollhaus.de)

Aeham Ahmad
ist ein palästinensisch-syrischer Pianist. In den Straßen des völlig zerbombten syrischen Flüchtlingslagers Jarmuk zog er Tag für Tag sein Piano auf einem Rollenträger, um der Hoffnungslosigkeit des Kriegs, die Trost spendende Stärke der Musik entgegenstellen zu können. „Wir hatten nichts mehr, keine Medikamente, kein Wasser, keine Nahrung. Alles war zerstört, außer unserem Lebenswillen und meinem Piano. Jedes Mal, wenn ich auf der Straße, umzingelt von Trümmern, spielte, dachte ich, die nächsten fünf Tage nicht zu überleben. Ich spielte palästinensische, syrische Volksweisen und sah in den Augen der traumatisierten Nachbarskinder ein Leuchten“, erinnert sich der 29-Jährige. Wer die Dokus über Aeham Ahmad in der BBC und im ZDF gesehen hat, weiß, dass es einem Wunder gleicht, ihn heute, dank des Engagements einer TV-Journalistin, in Wiesbaden beheimatet zu wissen.

Edgar Knecht
ist studierter Pianist und Komponist. Der „Überflieger am Flügel“ konzertierte bereits mit 14 Jahren und destillierte im Verlauf seiner schillernden Karriere ein zur persönlichen Handschrift gewordenes Sujet. Jazz und Folk-Weisen unterschiedlicher Provenienzen verband er auf einzigartige Weise mit Volksliedern seiner deutschen Heimat.

Keys To Friendship
ist ein Manifest des Händereichens und des Findens der Parallelen zwischen arabischer und europäischer Kultur. Für ihre gemeinsame Musik, die begeistert und tief berührt, erhielten Aeham Ahmad und das Edgar Knecht Trio den Preis des Creole Festival 2017.

Konzert: Aeham Ahmad & das Edgar Knecht Trio

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