Willkommen bei der Flüchtlingshilfe in Pfinztal – die Bewohner der Gemeinde Pfinztal heißen Flüchtlinge in ihrer Mitte willkommen.logo_pfinztal

Die ehrenamtliche Arbeit erfolgt im Rahmen der Willkommensinitiative der Gemeinde Pfinztal. Pfinztal liegt am Stadtrand von Karlsruhe an der B 10 nach Pforzheim und hat knapp 19.000 Einwohner.

Rund 200 ehrenamtliche Helfer aus allen vier Ortsteilen kümmern sich um die Geflüchteten in der Gemeinschaftsunterkunft in Berghausen und die Neubürger in den Anschlussunterkünften in Pfinztal auf der Basis von Leitlinien. Die Ehrenamtlichen tragen dazu bei, dass sich die Menschen, die vor Krieg und Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten, mit der ihnen fremden Kultur vertraut machen können. Auch sie sollen ein menschenwürdiges Leben in Sicherheit führen können.

pixabay-integration-1364673_640 Eine der wichtigsten Aufgabe der Ehrenamtlichen ist es, die Integration der Geflüchteten zu unterstützen und zu fördern. Hierzu arbeiten sie in verschiedenen Arbeitskreisen zusammen. Sie wollen sich engagieren und die Ehrenamtlichen unterstützen? Möglichkeiten finden Sie hier. Gerne können Sie auch ein E-Mail über das Kontaktformular schicken.

Die ehrenamtliche Arbeit in den Arbeitskreisen umfasst die Vermittlung der deutschen Sprachepixabay-german-64270_640, die Begegnung zwischen den unterschiedlichen Kulturen, die Teilhabe an Sportaktivitäten und  kulturellen Veranstaltungen, die Unterstützung und Begleitung bei der Bewältigung des täglichen Lebens und die Erschließung und Betreuung von Arbeitsmöglichkeiten. Ein ganz wichtiger Aspekt ist dabei die Begegnung auf Augenhöhe und die Entwicklung von Vertrauen. Die Ehrenamtlichen helfen dabei, die schrecklichen Ereignisse, die die Geflüchteten in ihren Heimatländern wie Syrien, Irak, Iran, Eritrea, Afghanistan oder Gambia haben erfahren müssen, zu verarbeiten und vergessen zu machen. Ehrenamt ist in diesen Kulturkreisen kaum üblich.

pixabay-human-1602493_1280Der Übergang von den dort vorhandenen Kollektiv-Gesellschaft in unsere Individual-Gesellschaft ist ein schwieriger Schritt und erfordert Zeit und Hilfe. Hinzu kommt ein anderes Zeitverständnis: wir haben ein lineares oder monochrones Zeitverständnis, die Geflüchteten sind ein polychrones Zeitverständnis gewohnt.

Sie können sich umfassend über die Hintergründe von Flucht und Vertreibung informieren.

Im Zuge eines interkulturellen Trainings werden die Ehrenamtlichen in Fortbildungsveranstaltungen mit diesen Kulturunterschieden vertraut gemacht. Weiterhin erhalten sie Unterstützung für ihre Arbeit durch verschiedene Leitfäden (siehe  unter Begleitung und Links).

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